Finanzkrise: Gewinner und Verlierer

Europa verliert die wirtschaftliche Macht.
Europa verliert die wirtschaftliche Macht.

Die Zentren der wirtschaftlichen Macht verlagern sich nach Asien. Europa hat den Zenit der Macht überschritten und verliert an Bedeutung,

Russland, China, Indien und die Übermorgen Länder sind die langfristigen Gewinnerinnen der Finanzkrise.

Während der Westen, allen voran in den USA eine riesige Wohlstandparty mit geborgtem Geld gefeiert wurde, haben sich die Schwellenländer entwickelt. Die Petrodollars flossen in den Nahen Osten und nach Russland. Die industrielle Produktion wurde nach Asien, insbesondere nach China ausgelagert.

Während die Leute im Westen, Geld das sie nicht besassen mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen haben, haben die andern gespart. Russen, Chinesen, Inder und Araber haben die Erlöse aus Rohstoffhandel und der industriellen Produktion auf die hohe Kante gelegt.

Nun ist die Finanzblase geplatzt. Die Amerikaner und Europäer müssen die Hosen herunter lassen und bei ihren einstiegen Kolonialvölker betteln gehen. Die aktuelle Krise ermöglicht es den Investoren aus dem Nahen und Ferner Osten, alles, was eine Wert hat, zu einem Schnäppchenpreis einzukaufen.

Nach dem Ende der Krise wird der Westen kein Geld mehr haben, um Kolonialkriege zu führen. Selbst der Imperialismus muss finanziert werden.

Wer zahlt, befiehlt. Die Araber, Russen und Asiaten zahlen und werden in Zukunft das Sagen haben.

Die westlichen Imperialmächte haben ihren Höhepunkt überschritten. Das Zentrum der wirtschaftlichen Macht verschiebt sich nach Asien

Publiziert am: 20.11.2018  •  Kategorie: Finanz und Wirtschaft 


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