Salò o le 120 giornate di Sodoma

Brgerliche Wertvorstellungen entarten zur Perversion.
Brgerliche Wertvorstellungen entarten zur Perversion.

Die 120 Tage von Sodom. Die perversen Fiktionen die Pier Paolo Pasolini in die faschistische Sozialrebuplik von Salo hineinprojizierte, wurden in Abu Graib zur Realität. Wenn bürgerliche Wertvorstellungen entarten werden sie zur sexuellen Perversion.

Die Natur der bürgerlichen Perversion

Als 1975 Pier Paolo Pasolinis Film „Salò o le 120 giornate di Sodoma“ (die 120 Tage von Sodom) erschien, war der Skandal perfekt.

Die 120 Tage von Sodom schildern wie einige faschistische Grossbürger eine Gruppe von jungen Frauen und Männer gefangen nimmt, sadistisch quält und abschlachtet.

Der Film spielt 1944 in der faschistischen Republik von Salo (italienische Sozialrepublik). Der Film beginnt mit der Gefangennahme der jungen Leute und endet in einer sadistischen Orgie, in der die Jugendlichen abgeschlachtet werden.

Im Laufe des Filmes durchläuft die Perversion ein Evolutionsprozess. Der perverse zwischenmenschliche Umgang geht in sexuelle Perversion über und mündet in Folter und Mord.

Der Film durchläuft sämtliche Stufen der sexuellen Perversion. Koprophilie (Verzehr von Fäkalien), Urophilie (Vorliebe für Urin), Petplay, (Animal Play, Zoomimik ) und verschiedene Formen der seelischen und körperlichen Vergewaltigung. Der im Film dargestellte Sadismus und die Perversion sind für den Zuschauer unerträglich. Die sexuellen Handlungen lösen beim Betrachter Abscheu und keine Erregung aus.

Der Film ist mit faschistischer Symbolik durchsetzt. SS-Uniformen, Squadristi, Rituale und Gesänge bestimmen den Fluss des Filmes. Sexuelle Perversion kommt nur im Zusammenhang mit faschistischen Ritualen vor.

Die Kernaussage des Filmes ist: Faschismus ist sexuelle Perversion.

Der Faschismus ist nekrophil, er ist eine vom Tod und der Vernichtung inspirierte Ideologie. Menschen mit einem nekrophilen Profil werden von Uniformen, dem Tod und von der Pornografie angezogen.

In „Salò o le 120 giornate di Sodoma“ sah Pier Paolo Pasolini die Zukunft voraus. Die Bilder aus Abu Graib dem irakischen Foltergefängnis erinnern an einzelne Sequenzen im Film.

In Abu Graib folterten Soldaten ihre Gefangenen. Fröhlich, ohne Schuldgefühle quälten die Soldaten wehrlose Menschen. Sie empfanden dabei kein Unrechtsgefühl und hielten ihr Werk fotografisch für die Nachwelt fest.

„Salò o le 120 giornate di Sodoma“ obduziert die Anatomie der bürgerlichen faschistischen Gesellschaft.

Publiziert am: 20.11.2018  •  Kategorie: Film 


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