Wachmann Meili

Nachrichtenlose VermŲgen: Blutgeld fŁr die Schweizer Banken.
Nachrichtenlose VermŲgen: Blutgeld fŁr die Schweizer Banken.

Wachmann Meili und die nachrichtenlosen Verm√∂gen waren ein Warnzeichen. Nach der Aff√§re um die nachrichtenlosen Verm√∂gen h√§tte es den Veranwortlichen klar sein m√ľssen das die Zeiten sich √§ndern. Die Zeit f√ľr seri√∂ses Banking war gekommen. Schlaumeier Modelle hatten ausgedient. Die Zeichen der Zeit wurden verkannt und es kam zum Crash.

Das Verdienst von Wachmann Meili ist, dass er das kriminelle Wesen der helvetischen Finanzindustrie ans Tageslicht gebracht hat. Wachmann Meili gelang, was Linken und Drittweltaktivisten nie gelang.

Der Schweizerische Bankverein, hat sich am Blutgeld der Nazis bereichern. Getreu der Devise dass die Opfer der Shoah geldgierige Juden sind, galt es in der NS-Zeit als legitim sie zu bestehlen.

Wachmann Meili verhinderte das die Beweisse f√ľr die kriminellen Machenschaften des Bankvereins vernichtet wurden.

Anstatt zu handeln und den kriminellen Sumpf an der Z√ľrcher Bahnhofstrasse trocken zu legen, wurde Wachmann Meili als Verr√§ter gebrandmarkt.

Zur Finanzkrise, den Bonusexzessen und der Wirtschaftskrise konnte es nur kommen, weil es die Politik versäumte hatte, die Finanzindustrie an die Kandare zu nehmen.

Illegale Machenschaften und unethisches Geschäftsgebaren sind seit jeher ein Teil des Finanzplatz Schweiz.

Wachmann Meili hat 1997 das publik gemacht, was heute Allgemeingut ist. Die Gier und die kriminellen Machenschaften der Banker haben die Schweiz an den Abgrund gebracht.

Wachmann Meili der Rufer in der W√ľste. H√§tte man 1997 seine Weckruf geh√∂rt, w√§re den Banken die teueren Skandalen in den Nuller- und Zehnerjahren erspart geblieben. Aus dem Schatten ihrer kriminellen Machenschaften k√∂nnen sich die Banken nicht so schnell befreien. Heute, November 2018, 10 Jahre nach der Finanzkrise plant das US-Justizdepartement (DOJ) eine Zivilklage gegen die UBS. https://www.finews.ch/news/banken/34003-ubs-klage-usa-rmbs-justizdepartement

Den Banken verdankt die Schweiz einen grossen Teil ihrer Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit dem Ende der Nachkriegsärea war die Zeit der Schlaumeiergeschäfte vorbei. Wachmann Meile war der Bote der schlechten Nachricht. Nicht er ist der Übeltäter, sondern BankerInnen und PolitikerInnen die die Zeichen der Zeit nicht erkannten.

Weil die Konsequenzen aus der Affäre um die nachrichtenlosen Vermögen nicht gezogen wurden, muss heute die Schweiz um ihren guten Ruf kämpfen.

Ironie der Geschichte : Die Familie des Alt-UBS-Verwaltungsratspr√§sidenten Kaspar Villiger hat sich in der Nazizeit am arierisierten j√ľdischen Eigentum bereichert.

Publiziert am: 21.11.2018  •  Kategorie: Finanz und Wirtschaft 


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